Abriebprüfgerät zur Optimierung des Reinigungsergebnisses

Abriebprüfgerät zur Optimierung des Reinigungsergebnisses

Bei der Implementierung von Neuaufträgen gilt es, die optimale Anwendung eines Reinigungsmittels für den speziellen Anwendungsfall festzulegen. Neben der Unterstützung durch einen Implementierungsmanager vor Ort, besteht nun die Möglichkeit, diese unter Laborbedingungen zu ermitteln. Hierzu hat die Piepenbrock-Tochter Planol kürzlich ein Abriebprüfgerät angeschafft.
 
Ein neues Gerät steht im Labor von Klaus Spinnler bei der Piepenbrock-Tochter Planol. Es verfügt über vier Arme, an deren Enden Reinigungstücher befestigt sind. Im Einsatz rotieren diese über je einen behandelten standardisierten Bodenbelag. Die Ermittlung der optimalen Dosierung eines Reinigungsprodukts für einen speziellen Anwendungsfall, das heißt eine bestimmte Bodenart oder Verschmutzung, erfolge in der Regel problemorientiert, erklärt Spinnler: „Ein Auftraggeber kommt zum Beispiel zu uns, weil er mit dem aktuellen Reinigungsergebnis bei einem seiner Kunden nicht vollkommen zufrieden ist.“ Im Labor vergleicht das Abriebprüfgerät die Wirkung verschiedener Reinigungslösungen. „Abrieb meint hier, die Entfernung von Schmutz. Das Gerät prüft wie gut verschiedene Reinigungslösungen im Vergleich eine bestimmte Verunreinigung entfernen“, erklärt Spinnler den Nutzen der Neuanschaffung. Weitere Anwendungsfälle sind die Gegenüberstellung unterschiedlicher Reiniger vor ihrem Einsatz in der Praxis und die regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit bei der Produktentwicklung. Somit ist ein realitätsnaher Vergleich ähnlicher Reinigungsmittel möglich.

Aufwand, der sich lohnt

Das Vorgehen im Labor sei zwar aufwändig, aber die Erkenntnisse würden dies rechtfertigen. „Zunächst braucht man eine standardisierte Oberfläche mit definiertem Norm-Schmutz, damit die Reinigungswirkung vergleichbar ist“, erklärt Spinnler. „Die Reinigungstücher an den Schwammarmen werden anschließend mit den unterschiedlichen Reinigungslösungen benetzt. Dann werden diese mit gleicher Geschwindigkeit, gleichem Druck und mit einer bestimmten Anzahl an Wiederholungen über den Schmutz geführt.“ Dadurch ließe sich beispielsweise feststellen, ob die Reinigungslösung in einer bestimmten Dosierung im Vergleich zu den anderen Lösungen den Schmutz besser entferne. Mithilfe eines Abriebprüfgeräts kann das Reinigungsergebnis anwendungsnah ermittelt und somit optimiert werden. „Der Test im Labor ist Teil unseres Servicekonzeptes zur Unterstützung unserer Großkunden. Diese sparen so Zeit und Kosten im Vergleich zur Beauftragung eines externen Dienstleistungslabors“, erläutert Spinnler.